| Bauherr | HA Hessen Agentur (vormals FEH) |
| Kooperation | Stefan Bernard, Prof. Norbert Müggenburg, Philipp Sattler |
| Fläche | 200 m² |
| Baukosten | 200.000 € |
| Phasen HOAI | 1-5 |
| Adresse | Am Bonifatiusbrunnen, U3, Station Riedwiesen |
Im Jahre 754 wurde der Leichnam des heiligen Bonifatius von Mainz nach Fulda überführt. Der Zug machte im Nordosten von Frankfurt, in der Nähe von Kalbach, Nachtrast. Der Legende zufolge entsprang am darauf folgenden Morgen an diesem Ort eine Quelle, die zum Bonifatiusbrunnen gefasst wurde.
Die Neugestaltung dieses Brunnens im Zuge der Gestaltung des Bonifatiusparks hatte einerseits zum Ziel, einen Ort der Andacht und der Ruhe schaffen, zum anderen sollte hier bei kirchlichen Veranstaltungen Platz und Sitzgelegenheiten für eine größere Anzahl von Gläubigen angeboten werden.
Der Entwurf schafft eine größere gepflasterte Platzfläche mit Atrium. Im Zentrum der Fläche liegt eingetieft die eigentliche Brunnenkammer.
Die Sitzmauern des Atriums sowie der Brunnenkammer sind mit einem hellen, feinkörnigen Granitstein einheitlich verblendet und durch ein durchgängig strenges Fugenraster charakterisiert.
Dem hellen Granitstein steht das Geländer über der Brunnenkammer aus dunkel beschichtetem Stahl kontrastierend gegenüber. Als Anhaltspunkt für die Betrachtung des Brunnens vom oberen Platzbereich aus verweist die Gliederung des Geländes auf die klassische kirchliche Darstellungsform des Triptychon.

